über uns

Die «Hornvieh-Stenz» ist eine politisch neutrale und konfessionsunabhängige Gruppe von Leuten aller Altersstufen aus der Region Laufental / Schwarzbubenland CH, die sich im Laufe der letzten Jahre zu einem bunt gewürfelten Mittelalterbegeisterten Clan zusammengefunden hat.

 

Wir geniessen es beisammen zu sein und die gute alte Zeit, insbesondere diejenige des Frühmittelalters, der Wikinger und Normannen, aufleben zu lassen.

 

In erster Linie geht es uns nicht darum, alles möglichst authentisch und historisch korrekt darzustellen. Vielmehr soll mit Phantasie gewürzt der Spass und die Freude am Erleben von Geschichte und Altertum an erster Stelle stehen. 

 

Wir zeigen das einfache und vielseitige mittelalterliche Lagerleben mit Handwerk, Schauzelten und Schauküche.

 

 

Handwerklich zeigen wir unter anderem die Herstellung von Druidenstöcken / Stenzen (dies sind Zimmermanns- oder Gesellenstöcke), Glasperlen, Kettenhemden und -schmuck, Web- und Schnitzarbeiten.

 

 

Auf Wunsch können wir auch einen Schmied mit Schauschmiede als Verstärkung anbieten.

 

 

Platzbedarf: ca. 30m x 30m für 8 Mittelalterzelte, 1 Handwerkertarp, 1 Gemeinschaftszelt, 1 Küche und 1 Küchenzelt (ohne Schmiede)

 


woher kommt unser Name?

Hornvieh

 

- Gesamtheit der Hörner tragenden Tiere

 

- auch derb, oft als Schimpfwort: "Hornochse"

 

- Die Bewohner der Gemeinde Brislach werden im

   Volksmund auch Honvieh genannt.

 


 

Stenz

 

Die aus dem Rotwelschen stammende Bezeichnung ist seit 1726 – zunächst als Stems, seit dem frühen 19. Jahrhundert als Stenz – in der Bedeutung "Stock" / "Wanderstab" belegt. Bei den fahrenden Handwerkern versteht man darunter den typischen, knotig verdrehten oder spiralförmig gewachsenen Wanderstock. Er dient neben seiner Funktion als Wanderstock auch zur Verteidigung.

Der Stenz erhält seine charakteristische Form dadurch, dass er von einer Schlingpflanze, zum Beispiel Geissblatt oder Knöterich, während des Wachstums umschlungen und so geformt wird. Die Schlingpflanze windet sich um einen jungen Baum oder einen Ast, und da sie nicht dehnbar ist, bekommt der Baum (oder Ast) beim Wachstum die typischen Auswulstungen, er wächst aus den Umschlingungen heraus. Deshalb ist ein Stenz auch vorwiegend an Flussläufen zu finden, wo die genannten Schlingpflanzen bevorzugt wachsen.

In Kreisen des fahrenden Handwerks besteht die Ansicht, dass man einen „echten“ Stenz nicht finden kann, sondern dass der Stenz seinerseits den Besitzer auswählt und „findet“.

 


Somit könnte man sagen, wir seien "verdrehte Hornochsen».